Formholz

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Formholz

Formholz wird aus vielen Holzfurnierlagen in einer beheizten Formpresse hergestellt. Der Herstellungsprozess von Formholzteilen ist sehr aufwändig.

Aus Formholz werden zwei- oder dreidimensional verformte Produkte aus Vollholz (Bugholz), aus Furnieren (Formsperrholz) oder aus Fasern und Spänen (Formspanholz) hergestellt. Die Verformung geschieht durch langanhaltende Hitze und Druck in Flach-, Zweiseiten- oder Dreiseitenpressen. Dadurch wird das Holz dauerhaft formverändert und kann für Innenausbauten oder Möbel verwendet werden.

Für die Verformung von Holz eignet sich besonders gut Buche. Buche ist ein splitterfreies, schlagfestes Hartholz mit großer Zug-, Druck-, Biege- und Scherfestigkeit. Das Material ist langlebig und robust. Buche lässt sich sehr gut mit Edelfurnieren und Schichtstoffen kombinieren. Unzählige Varianten der Gestaltung lassen sich aus einer Schalenpressform herstellen.
Aus Formholz entstehen verformte Teile, aus denen Möbel entstehen. Formholzteile können auch „unsichtbar“ sein. Eben dann, wenn das Formholz mit einer Polsterung und Stoff umpostert wird.

Formholzteile entstehen, indem einzelne Lagen Holz miteinander in einer Presse erhitzt und verleimt werden. Durch die Hitze und Druck werden die Holzteile miteinander verbunden und verändern ihre Form nicht mehr. Formholzteile können zusätzlich durch Schichtstoffe oder feine Furniere veredelt werden. Formholzteile werden im Möbelbereich, von Schiff- und Caravan-Herstellern sowie im Ladenbau und Objektbau eingesetzt.

Aus Formholz werden Halbschalen, Holzröhren, geformte Tische und Möbelfronten, Stuhlrückenlehnen, Säulenverkleidungen, Sitzschalen, Lautsprecherverkleidungen, Warenpräsenter, u.v.m. hergestellt.

Copyright: Peter Vennebusch

Synonyms: Formholz, Holzfurnier, Vollholz, Bugholz