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Die hansgrohe Selecta Duschbrause machte ab 1968 den wöchentlichen Badetag zum Erlebnis

Ein Klassiker wird 50. Die Selecta Duschbrause des Schwarzwälder Badspezialisten feiert einen runden Geburtstag

Schiltach, im Mai 2018. Stolze 50 Jahre und schon lange ein Klassiker: die Selecta Duschbrause des Schwarzwälder Badspezialisten Hansgrohe. 1968 als „Garantiert Schwarzwälder Qualitätsverarbeitung von A-Z” auf den Markt gebracht, wurde sie schnell zum Liebling der Kunden und ist bis heute der Inbegriff der Handbrause. Und wer erinnert sich nicht an sie. Unvergessen die samstäglichen Badetage mit der Selecta, die ab 1968 endlich mehr Spaß machten, weil man erstmals den Strahl zwischen hart und weich verstellen konnte.


Die Selecta überzeugte mit Innovationen bei Form, Material und vor allem Funktion: Plexiglas wurde erstmals an Griff und Brausekopf mit den verchromten Teilen verknüpft und durch Drehen des Auslaufs konnte die Intensität des Duschstrahls stufenlos verstellt werden.

Das Design der Selecta Brause entsprach dem damaligen Zeitgeist: Orientierung an der optimalen Funktion und Technik, eckige Details und ein insgesamt sehr technisches Aussehen. Bis heute ist die Brause mit dem ersten verstellbaren Brausestrahl der unangefochtene Topseller der Hansgrohe Group mit über 30 Millionen Stück verkaufter Brausen. Damit übertrifft die Selecta sogar den VW Käfer, der mit 21,5 Millionen verkauften Fahrzeugen bis Juni 2002 das meistverkaufteste Automobil der Welt war. Zu verdanken ist dies dem Bauboom der späten 60er Jahre, der die Verkäufe explodieren lässt: Sind es im Jahr 1968 noch 70.000 Stück, so werden drei Jahre später bereits 606.000 Selecta Brausen verkauft.

Hans Grohe macht das Duschen populär
Die Erfolgsgeschichte der Selecta beginnt allerdings schon vor mehr als sechzig Jahren. Unter dem Motto “Endlich die Hände frei” brachte Hans Grohe seit Beginn der 50er Jahre Brausegarnituren auf den Markt. Bestehend aus der Unica Wandstange mit Gelenkstück, einem Schlauch und einer Handbrause. Diese Garnituren ermöglichten es erstmals, sich freihändig stehend und in unterschiedlicher Höhe abzubrausen. Handbrause und Brausestange sind heute rund um den Globus Standard im Bad – damals noch waren es sanitäre Geniestreiche und eine Revolution der Duschgewohnheiten.

Selecta – die erste verstellbare Handbrause
1968 schließlich kam die Selecta auf den Markt, bei der die Intensität des Brausestrahls durch Drehen des Auslaufs selbständig variiert werden konnte. Sie punktete mit Innovationen bei Form, Material und vor allem Funktion: Plexiglas wurde erstmals an Griff und Brausekopf mit den verchromten Teilen verknüpft, um den Metalleffekt durch die Lichtbrechung des modernen, bruchsicheren Kunststoffmaterials zu verstärken.



Bereits ein Jahr später erhielt die Selecta eine technische Neuerung: Der Brause war nun ein Kunststoffbehälter vorgelagert, in dem sich Wasser und vorab zugefügtes Duschgel selbständig mischten. Eine zusätzliche Variante der klassischen Selecta-Brause, die das Einseifen überflüssig und damit das Duschen noch bequemer machte.

1974 wurde für die Original Selecta ein Gebrauchsmuster eingetragen, um das Produkt vor Nachahmungen zu schützen. Doch Nachahmer fanden schon bald Wege, das Original zu kopieren und bis heute gibt es ähnliche Brausen in den Baumarktregalen. Die Original Selecta lieferte Hansgrohe noch bis zum Jahr 2015 vom Schwarzwald nach Europa, in die USA und sogar bis nach Südafrika.

Die Geschichte und Hintergründe zur Selecta finden Sie auf der hansgrohe Website unter www.hansgrohe.de/selecta

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